Ende 2007 wurde von Wiebke Lammer ein Zugsocking vorbereitet.Es sollte von Darmstadt, Frankfurt ,Mainz,Koblenz nach Köln gehen. Wir waren ca 15 Frauen und das SWR Fernsehen begleitete uns. Es war mein erstes Zugsocking und es war schon im Vorfeld sehr aufregend für mich.
An einem Samstagmorgen ging es los.Von Ehringshausen fuhr ich mit dem Zug in Richtung Wetzlar. Aber wer denkt es war einfach der Täuscht sich es ging mit der Fahrkarte los. Bei uns am Bahnhof fand ich keinen Automaten. Na gut, auf der Fahrt kann man bestimmt lösen. Nein!!!!!!!!!
Weiter in Wetzlar , der Bahnhof zu. Am Automaten probiert, nichts, dann in den Zug nach Limburg . Man hatte ich Angst als Schwarzfahrerin erwischt zu werden In Limburg hatte ich einen kurzen Aufenthalt und die Gelegenheit ein Wochenendticket zu erstehen. Nun konnte die Fahrt in Ruhe weitergehen. In Dietz stieg dann die erfahrene Zugfahrerin Eva ein. Wir hatten uns telefonisch abgesprochen wie wir uns erkennen konnten.
Den Rest der Gruppe sollten wir dann in Koblenz treffen. Wiebke hatte uns schon gemailt was wir an Wolle für Ihr selbstentworfenes Muster brauchen und gab an, daß wir schon einmal ein Bündchen stricken sollten.
In Koblenz nahmen Eva und ich die Gruppe mit Fernsehbegleitung in Empfang und suchten unseren Zug nach Köln .Im Zug suchten wir unsere Plätze, so daß wir zusammensaßen . Sogar eine französische Reisegruppe wurde gebeten uns ihren Platz zu überlassen. Als das alles erledigt war,gab es das Strickmuster und wir konnten loslegen. Dabei wurden wir gefilmt interviewt.Wiebke bekam bis Köln ihren Strumpf fertig und konnte ihn als Triumph in die Kamera halten.
In Köln wurden wir dann von Martina (Hippe Zippe) in Empfang genommen.Vor dem Dom trafen wir noch mal alle zu einem kurzen (unauffälligen ) Strickevent zusammen und zeigten vor laufender Kamera noch einmal die bis dahin produzierten Werke. Mich würde interessiren was die Japaner von uns dachten. Danach verabschiedete sich das Fernsehteam und wir gingen mit Martina zum Geschäft „Maschenkunst“ Ein Suchtgeschäft schlechthin. Nach einem gemütlichen Zusammensein mit der dortigen Strickgruppe und Wollkauf verabschiedeten wir uns gegen 17 Uhr und gingen zurück zum Bahnhof. Der Heimweg fand ähnlich wie auf dem Hinweg statt, nur der Zug bis Bonn war rappel voll .In Koblenz verabschiedeten wir uns vom Rest der Gruppe und fuhren Heim. Es war ein sehr langer Tag ,von 7,00 Uhr morgens bis 23.00 abends.Aber es war ein tolles Erlebnis Nicht nur die vielen neuen Eindrücke sondern auch Eva kennengelernt zu haben.
Wir verstanden uns von der ersten Minute an und haben schon viele schöne Fahrten unternommen.Außerdem waren wir schon wieder 2mal bei der Maschenkunst , wo wir immer sehr liebevoll empfangen werden.